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Amplendo
In Entwicklung · Hardware unterwegs

Laufdaten für die ganze Mannschaft.

Was Profivereine seit Jahren nutzen — Laufwege, Sprints, Belastung, Puls — für Amateurvereine bezahlbar. 29 € einmalig, dann 7 € je Spieler im Monat — Geräte inklusive. Und die Daten bleiben beim Verein.

Geräte inklusive Ohne Mobilfunkvertrag Rohdaten gehören dem Verein
Schematischer Weg · verdichtet

Was gemessen wird

Drei Kanäle, aufgezeichnet am Körper

Ein kleines Gerät in einer engen Weste zwischen den Schulterblättern. Es zeichnet auf, was in Training und Spiel tatsächlich passiert — und nicht, was man hinterher schätzt.

10 Hz Position

Satellitenempfänger

Ein u-blox-Modul wertet mehrere Satellitensysteme gleichzeitig aus, zehnmal pro Sekunde. Daraus entstehen Laufweg, Strecke, Tempo und die Verteilung auf dem Platz.

100 Hz Bewegung

Beschleunigung und Drehrate

Ein Bewegungssensor misst hundertmal pro Sekunde, wie hart angetreten, abgebremst und gedreht wird. Daraus wird die mechanische Gesamtbelastung berechnet — auch die, die keine Strecke erzeugt.

1 Hz Puls

Herzfrequenz per EKG

Über einen Brustgurt mit Elektroden, samt Abständen zwischen den Herzschlägen. Optische Messung am Handgelenk ist bei Sprints und Zweikämpfen zu ungenau — die Bewegung zerstört das Signal genau dann, wenn es interessant wird.

Eine Einheit, ausgewertet

Was der Trainer danach sieht

Werte aus einer vollständig durchgerechneten Beispieleinheit über 90 Minuten. Sie liegen im Bereich echter Spieldaten eines Mittelfeldspielers.

Der Laufweg eines Spielers zeichnet sich über das Spielfeld und färbt sich nach Tempo ein. Die Kennzahlen darunter — Strecke, hochintensive Strecke, Sprintstrecke und Höchsttempo — wachsen dabei mit.
Aus dem Weg gerechnet, nicht behauptet 2,45 km · 22 verdichtete Minuten
10,98kmGesamtstrecke
3,12kmhochintensiv, ab 14,4 km/h
254mSprintstrecke, ab 25,2 km/h
32,2km/hHöchstgeschwindigkeit
166Antritte über 3 m/s²
147bpmPuls im Mittel

Strecke nach Geschwindigkeitszone

4,42 km Gehen bis 7,2 km/h · 40 %
3,44 km Traben 7,2 – 14,4 km/h · 31 %
2,15 km Laufen 14,4 – 19,8 km/h · 20 %
0,71 km Hochintensiv 19,8 – 25,2 km/h · 6 %
0,25 km Sprint ab 25,2 km/h · 2 %

Sprints über die Spielzeit

0'15'30'45' 60'75'90'

Jeder Strich ist ein Sprint, die Höhe seine Spitzengeschwindigkeit. Dass die Striche gegen Ende jeder Halbzeit seltener und niedriger werden, ist genau die Information, für die sich ein Trainer interessiert.

Dazu kommen Herzfrequenzzonen, TRIMP, Player Load, eine Sprintliste mit Zeitpunkt und Spitzenwert sowie eine Heatmap der Aufenthaltsverteilung auf dem Platz.

Warum die Messtechnik entscheidet

Eine Entscheidung im Aufbau trennt brauchbare von wertlosen Zahlen.

Geschwindigkeit lässt sich auf zwei Wegen gewinnen. Der naheliegende Weg erzeugt Strecken, die es nie gab.

Tatsächlich gelaufen 11 003 m
Gemessen über den Dopplereffekt 10 977 m

26 m daneben — ein Fehler von 0,2 %.

Gerechnet aus Positionsdifferenzen 26 997 m

Fast das Zweieinhalbfache. Das Rauschen des Empfängers wird als Bewegung mitgezählt.

Verfahren

Tempo aus dem Dopplereffekt

Der Empfänger misst die Geschwindigkeit direkt an der Frequenzverschiebung der Satellitensignale — eine eigenständige Messung, kein Rechenergebnis aus zwei Orten.

Prüfung

Gegen die Wahrheit geprüft

Die Zahlen oben stammen aus einer Simulation mit realistischem Empfangsrauschen, bei der die wahre Strecke bekannt war. Nur so lässt sich ein Verfahren überhaupt bewerten.

Filter

Jeder Wert bringt sein Vertrauen mit

Das Modul liefert zu jeder Messung mit, wie sicher sie ist. Werte mit zu großer Unsicherheit fliegen heraus — sonst erzeugt schlechter Empfang Sprints, die nie stattgefunden haben.

Ablauf

So läuft eine Einheit

Keine Live-Übertragung, kein Mobilfunkvertrag, keine Cloud-Pflicht. Das Gerät zeichnet auf, danach werden die Daten ausgelesen.

01

Weste anziehen, Knopf drücken

Zwei Sekunden halten, dann läuft die Aufzeichnung. Zwei Leuchtdioden zeigen Satellitenempfang und Aufnahmezustand. Ein versehentlicher Druck im Zweikampf beendet nichts.

02

Aufzeichnen, über drei Stunden am Stück

Alles landet auf einer Speicherkarte im Gerät. Der Akku hält rund elf Stunden, der Speicher reicht für eine ganze Saison ohne Auslesen.

03

Karte auslesen

Speicherkarte heraus, Dateien in die App laden — am Telefon oder im Browser. Kein Koppeln, kein Warten auf Übertragungen.

04

Auswerten

Die App ordnet jede Aufzeichnung einem Spieler zu und zeigt Einzelauswertung und Mannschaftsvergleich. Dieselben Berechnungen laufen wahlweise am Rechner mit Python.

In der App

So sieht es beim Trainer aus

Keine nachgestellten Bilder — das sind Aufnahmen aus der laufenden App mit den Daten einer Mannschaft von elf Spielern.

Mannschaftsansicht der App: eine Rangliste von elf Spielern, jeder mit einem farbigen Balken für seine Laufleistung, sortiert nach Strecke.
Die ganze Mannschaft Alle Spieler auf einer Skala. Wer wie viel gelaufen ist und in welcher Mischung — auf einen Blick, ohne Tippen.
Detailansicht einer Einheit: Anstrengungswert als Ring, Kennzahlen zu Strecke, hochintensiver Strecke, Höchsttempo und Dauer, darunter der Tempoverlauf als Kurve.
Eine Einheit im Detail Anstrengung, Strecke, Höchsttempo und der Tempoverlauf über die ganze Einheit.
Spieleransicht: Verlauf der Einheiten eines einzelnen Spielers über mehrere Wochen mit Bestwerten und Belastungsverlauf.
Ein Spieler über Wochen Entwickelt er sich, oder wird er müde? Der Verlauf zeigt, was eine einzelne Einheit nicht verrät.

Dieselbe App auf Android, iPhone und im Browser — aus einer Codebasis. Die Auswertung rechnet auf dem Gerät, ein Konto braucht nur, wer die Ergebnisse mit der Mannschaft teilen will.

Was es kostet

Die Geräte stellen wir

Kein Verein muss Technik kaufen, die er noch nicht kennt. Ihr zahlt einen Monatsbeitrag je Spieler, die Pods, Gurte und Westen kommen von uns — inklusive Ersatz, wenn etwas kaputtgeht.

Für Vereine

Amplendo Team

7,00 € je Spieler und Monat
Einmalig für die Geräte je Spieler, beim Start 29,00 €
Danach je Spieler und Monat 7,00 €
Mannschaft mit 15: beim Start 435,00 €
Mannschaft mit 15: je Monat 105,00 €
  • Pod, Brustgurt und Weste für jeden Spieler
  • Ersatzgerät bei Defekt, ohne Aufpreis
  • App für Handy, Tablet und Browser
  • Auswertung, Mannschaftsvergleich, Belastungsverlauf
  • Rohdaten gehören dem Verein und lassen sich jederzeit ausleiten
  • Keine Kaution, keine Vertragsbindung über 12 Monate hinaus
  • Kein Mobilfunkvertrag, keine versteckten Gebühren

Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer. 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar. Die 29 € je Spieler fallen einmalig beim Start an und decken Pod, Brustgurt und Weste. Geht ein Gerät kaputt, ersetzen wir es ohne Aufpreis.

Für Selbstbauer

Nachbauen

0 € Bauplan, Firmware und Auswertung

Das ganze Projekt liegt offen: Schaltung, Firmware, Datenformat und die komplette Auswertung. Wer löten kann und Zeit hat, baut sich die Pods selbst — die Teile kosten rund 90 bis 110 € je Spieler.

  • Stückliste, Bezugsquellen und Bauanleitung
  • Firmware und Auswertung im Quelltext
  • Dieselben Berechnungen wie im Abo
  • Keine Unterstützung, kein Ersatz, keine Gewähr

Ehrlich gesagt: Das kostet Zeit statt Geld. Löten, Firmware aufspielen, Fehler suchen, ein Gehäuse drucken. Wer ein Ergebnis will und keine Freude am Bauen hat, fährt mit dem Abo besser.

Im Vergleich

Was eine Mannschaft zahlt

Fünfzehn Spieler, ein Jahr — bei uns und bei den Systemen, an denen sich Vereine sonst orientieren.

Amplendo Team 1 695 €

Erstes Jahr inklusive der 29 € Einmalzahlung. Ab dem zweiten Jahr 1 260 €.

Whoop, Tarif One 2 985 €

199 € je Spieler und Jahr — und ohne GNSS, also ohne Laufwege und ohne Sprintwerte.

Profi-Trackingsystem ab 3 000 €

Übliche Einstiegsgröße für einen Mannschaftssatz im Abo.

Amplendo Whoop Profisystem
Erstes Jahr, 15 Spieler 1 695 € 2 985 € ab 3 000 €
Folgejahre, 15 Spieler 1 260 € 2 985 € ab 3 000 €
Anschaffung 29 € je Spieler keine je nach Anbieter
Laufwege und Sprints ja, 10 Hz nein — kein GNSS ja
Herzfrequenz EKG-Brustgurt optisch am Handgelenk meist Brustgurt
Rohdaten gehören dem Verein nur was die App zeigt meist beim Anbieter
Bindung 12 Monate 12 Monate je Konto oft 24 – 36 Monate
Warum wir günstiger sind: Wir bauen die Geräte selbst aus Standardteilen, statt sie zu entwickeln und zu zertifizieren. Dafür sind es Pods in einer genähten Weste und kein Industrieprodukt — und wir sind ein kleines Projekt, kein Konzern mit Support-Hotline.

Datenschutz

Hier keine Formalie, sondern Bauprinzip

Herzfrequenz ist ein Gesundheitsdatum nach Artikel 9 der Datenschutz-Grundverordnung. Bei Jugendmannschaften kommen Minderjährige hinzu. Das prägt den Aufbau, nicht nur die Nutzungsbedingungen.

Trennung

Das Gerät kennt keinen Namen

Es kennt nur seine Nummer. Die Verbindung zu einem Menschen entsteht erst in der App des Trainers — und existiert nirgendwo sonst.

Einwilligung

Keine Daten ohne Zustimmung

Schriftlich, freiwillig, jederzeit widerrufbar. Bei Minderjährigen zusätzlich von den Erziehungsberechtigten. Wer nicht möchte, trägt kein Gerät und hat keinen Nachteil.

Zugang

Freigegeben, nicht vergeben

Ein Konto anlegen kann jeder. Mannschaftsdaten sieht man erst, wenn ein Verantwortlicher den Zugang freischaltet. Auch technisch so umgesetzt, nicht nur versprochen.

Stand der Dinge

Ein ehrlicher Zwischenstand

Vieles läuft, manches nicht. Was hier steht, ist der Stand von heute — nicht der Plan.

TeilZustand
Auswertung und Kennzahlenfertig, geprüft
Mannschaftssimulation, elf Spielerfertig
App für Handy und Browserläuft
Vereine, Rollen, Einladungenläuft
Adressen .de und .com, mit wwwalle vier online
Geräte-FirmwareAufzeichnung und Puls fertig
Hardwarebestellt, unterwegs
Feldtest auf der 400-m-Bahnsteht aus
Zugang anfragen Auswertung ansehen

Die Auswertung läuft auch ohne Konto — sie rechnet im Browser. Ein Konto braucht nur, wer die Ergebnisse mit der Mannschaft teilen will.